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Als Dankeschön an die Ortsvorsitzenden lud der LandFrauenverband Mannheim zu einem Tagesausflug nach Wertheim ein.
Um den Ausflugstag angenehm zu beginnen, wurde nach kurzer Fahrt auf einem Parklatz Stopp gemacht, um dort, vom Vorstand mitgebrachten frischen Kaffee, leckeren Kranzkuchen und Brezeln, zu verzehren.
So gestärkt ging die Fahrt weiter zum „alfi“ Werk, wir waren zu einer Werksbesichtigung eingeladen.
Herr Karlheinz Werner führte durch das Werk und er erklärte, dass die alfi GmbH ein Unternehmen ist, das bei Herstellung und Vertrieb von Isoliergefäßen weltweit führend ist. Über 500 verschiedene Modelle von Isoliergefäßen werden in insgesamt 62 Länder exportiert. Das Unternehmen wurde 1914 von Carl und Sophie Zitzmann als „Aluminiumwarenfabrik Fischbach“ gegründet. 1949 siedelte das Ehepaar nach Wertheim über. In Wertheim richteten die Eheleute Zitzmann eine neue Fabrik ein. Die Firma alfi beschäftigt z.Zt. ca.160 Arbeiter, davon 2/3 Frauen. Bei der Besichtigung wurden die verschiedenen Herstellungsprozesse vom Rohling bis zur fertigen Isolierkanne genau erklärt. Bei diesen Arbeitsvorgängen, die genau und präzise durchgeführt werden, ist kein Platz für Akkordarbeit. Alles wird in der Firma hergestellt und montiert, außer Plastikteile, die von einem Zulieferer stammen.
Nach dem Betriebsrundgang konnten die LandFrauen im Verkaufsshop noch ihren Haushalt zu Hause mit ein paar „Mitbringsel“ aufstocken. Mit voll bepackten Taschen wurde in den wartenden Bus eingestiegen und nach kurzer Fahrt Halt gemacht, um das mitgebrachte Mittagessen einzunehmen. Danach ging es zu Fuß durch die wunderschöne Fußgängerzone in Wertheim, die mit Fachwerkhäusern reichlich ausgestattet ist, zum Glasmuseum, das sich in einem 1577 erbauten Fachwerkhaus, dem s.g. „Kallenbach’schen Haus“ befindet. Dort wartete bereits Frau Keller, um den LandFrauen die Entwicklung der Glasherstellung und –verarbeitung von den Anfängen bis zur Gegenwart zu erklären. Neben einer Fülle von Glasobjekten zeigte Frau Keller die einzelnen Arbeitsvorgänge und –techniken. Außerdem erklärte sie in einer Lehrschau die Entwicklung gläserner Instrumente, wie dem Fieberthermometer, die Entstehung einer Glasfaser für bautechnische oder textile Anwendungsgebiete, sowie Lichtleitfasern für medizinische Anwendungen. Nach diesen theoretischen Anweisungen konnten die LandFrauen bei einem Glasbläser dem Entstehen einer Glasarbeit zusehen.
Vor dem Museum erwartete die LandFrauen herrliches Herbstwetter und jede konnte selbst entscheiden, einen Kaffee im Straßenkaffee zu trinken oder Wertheims Fachwerkhäuser genauer in Augenschein zu nehmen.
Zum Abschluss des Tages fuhren die LandFrauen nach Pfungstadt, um in der Brauereigaststätte den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. |