Wilkommen beim LandFrauenVerband Mannheim

Frauenpower pur! Tradition mit frischem Wind: Aktiv, Innovativ und Zukunftsweisend

LandFrauentag auf dem Maimarkt am 03.05.17

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Alle zwei Jahre lädt der KreislandFrauenverband Mannheim zum „Tag der LandFrau“ auf den Maimarkt ein. Dieses Jahr erschienen rund 2000 LandFrauen aus der ganzen Region, um sich im Festzelt gemütlich zu unterhalten und natürlich den diesjährigen Stargast „Chako Habekost“, den Kurpfälzer Mundartartist, zu hören.

Frau Carmen Knauer, 1. Vorsitzende des KreislandFrauenverbands Mannheim, begrüßte die anwesenden Gäste und natürlich die zahlreich erschienen LandFrauen. Sie sprach an, dass die LandFrauen nicht nur auf Kuchenbacken und Kochen reduziert werden sollen, sondern auf ihre Fähigkeiten, Beruf, Partner und Kinder unter einen Hut zu bekommen und zusätzlich abends noch am breitgefächerten Bildungsprogramm der LandFrauen teilzunehmen. Denn LandFrauen mischen sich ein, auch in der Politik, und sind für Menschen in der ganzen Region da. Dies betonte anschließend auch der Landrat Stefan Dallinger in seinen Grußworten. Danach überbrachte Frau Gabriele Bayer die Grußworte der Stadt Mannheim.

Frau Mari-Luise Linckh, Präsidentin des LandFrauenverbandes von Württemberg-Baden, sprach an, dass man die LandFrauen auch als eine gesellschaftliche Kraft bezeichnen kann: Sie machen Bildungsarbeit und bilden beispielswiese Mitglieder zu Gymnastiktrainerinnen aus. Sie beschäftigen sich in ihrem Jahresthema unter dem Motto „Vielfalt als Chance“ mit dem Thema Integration, denn LandFrauenarbeit ist bunt und vielfältig.

Dann war es endlich soweit und der Comedian und Mundartartist Chako Habekost trat auf. Gleich am Anfang erzählte er, wenn er vor Frauen auftrete, brauche er sich keine Sorgen zu machen, denn Frauen hätten einen anderen Bezug zum Zwerchfell. Somit konnte er die Show ganz gelassen angehen. In seinem 45-minütigen Auftritt ging es natürlich um die Pfälzer Mentalität (Wein ist in der Pfalz wie Wasser, nur schmeckt’s besser“). Es ging aber auch um gelbe Säcke, die -in Mannheim längst vergessen- in Habekosts Wahlheimat Pfalz so dünn seien, dass sie ständig rissen. Er redete über Trendkrankheiten (Burnout) - früher sagte man in der Pfalz dazu: der laaft nebbe de Schuh - und Unverträglichkeiten, die es gegen alles gäbe: Gluten, Laktose, Juncker, Schäuble, Oettinger und dass ein Kurpfälzer die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Satz sagen kann: „frier hots des nit gebbe. Mit einem stürmischen Applaus wurde er von den LandFrauen verabschiedet. Und diese konnten jetzt einen gemütlichen Rundgang durch die Maimarkthallen machen.

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Frühjahrstagung 19.04.17 mit Spendenübergabe

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Sonja Leyghdt, Claudia Schöning-Kalender, Karin Reisig, Carmen Knauer, Ingrid Heller, Annette Renkert

LandFrauenkreisverband Mannheim spendet dieses Jahr 6.000 Euro an das „Frauenhaus“ in Mannheim

Frau Carmen Knauer, 1. Vorsitzende vom LandFrauenkreisverband Mannheim, begrüßte die Gäste: Frau Dr. Beate Krieg vom Landesverband Stuttgart, Frau Claudia Schöning-Kalender Vorsitzende vom Frauenhaus Mannheim und die zahlreich erschienen LandFrauen sehr herzlich.

Wie schon als alte Tradition bekannt, wurde auch dieses Jahr das Marmeladengeld vom Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt einem wohltätigen Zweck gespendet. Dieses Jahr bekam das „Frauenhaus“ in Mannheim die Spende von 6.000 Euro.

Frau Claudia Schöning-Kalender berichtete ausführlich den anwesenden Führungskräften über die Aufgaben des Frauenhauses. Gegründet wurde es 1979 bzw. im Jahr1981 unter dem Namen Frauen helfen Frauen. Das Frauenhaus bietet Schutz vor Gewalt, vor Bedrohung und vor Ausweglosigkeit in akuten häuslichen Gewaltsituationen. Hier finden Frauen und ihre Kinder eine sichere Unterkunft, um Abstand zu gewinnen, von dem was sie erlebt haben. Die Verweildauer beträgt im Schnitt 3-6 Monate, danach wird nach einer für die Frauen und Kinder erträglichen Lösung gesucht bzw. nach einer eigenen Wohnung, was aber bei der heutigen Wohnungsmarktlage nicht sehr einfach ist. Es werden sehr frühzeitig Partnergespräche geführt, denn viele Frauen wollen die Gewalt zu Hause beenden, aber nicht ihre Partnerschaft. Sehr stark zugenommen hat auch die Gewalt gegenüber Frauen mit Behinderungen. Deshalb wurde auch ein Informationsheft für z.B. gehörlose und blinde Frauen entworfen. Das Frauenhaus verfügt über eine barrierefreie Wohnung und externe Wohnungen, die von Frauen mit Söhnen ab 15 Jahren genutzt werden können. Das Haus ist immer voll, also nicht überflüssig sondern notwendig. Dies fanden auch die anwesenden LandFrauen und bedankten sich mit einem kräftigen Applaus bei Frau Schöning-Kalender für ihre Ausführungen.

Nach der Spendenübergabe ging es flott weiter mit der Tagesordnung, denn es mussten viele Tagesordnungspunkte abgehakt werden.

Zuerst sprach Frau Dr. Krieg über die gute Zusammenarbeit mit dem Landesverband, und dass im Verband Mannheim viel Wert auf Weiterbildung gelegt wird, was man an den zahlreichen Veranstaltungen in denen insgesamt über 14.000 Personen teilnahmen, sehen kann, auch sprach sie an, wie wichtig die Arbeit des Verbandes für die einzelnen Ortsvereine ist.

Frau Ingrid Heller berichtete über die Auswertung der Winterarbeit und machte darauf aufmerksam, neue interessante Referenten zu melden, denn im Sommer kommt wieder der neue Referentenkatalog heraus.

Den Geschäftsbericht, vorgelesen von Frau Annette Renker, die das ganze LandFrauenjahr noch einmal Revue passieren ließ, z.B. Maimarkt 2016, Weihnachtsmarkt, der 2016 in Heddesheim durchgeführte LandFrauentag, Dankeschönabend in Großsachsen und wie oft sich der Vorstand traf.

Der Kassenbericht las Frau Sonja Leyghdt vor. Der Vorstand wurde von den Kassenprüferinnen und den LandFrauen einstimmig entlastet.

Frau Dehoust berichtete ausführlich vom Arbeitskreis, und dass wieder für Weihnachten eine neue Arbeitshilfe entworfen wurde.

Am Schluss wurde noch der Maimarkt besprochen, die LandFrauen sind wieder in der Halle 41 und bieten, wie schon in den vergangenen Jahren, fruchtige Milchshakes an.

Die Schlussworte sprach Karin Reisig und jeder LandFrau wurde noch ein kleiner Frühlingsgruß mit nach Hause gegeben.

Ingrid Heller

 
Dankeschönabend mit Franz Kain

GrosKainReisig33 08 07 2016 Startseite

Der Vorstand der KreislandFrauen Mannheim lud dieses Jahr die Führungskräfte der Ortsvereine zum Mundart-Kabarettisten Franz Kain ein. Der Spargelhof Reisig, Karin Reisig ist 2. Vorsitzende der KreislandFrauen, bot das gemütliche, bäuerliche Ambiente im Innenhof des Anwesens.

Hermann Reisig eröffnete den Abend mit einem Begrüßungsgedicht für alle kleine, große, dicke, dünne usw. Anwesenden. Und sorgte somit schon von Anfang an für eine aufgelockerte, heitere Stimmung, so dass Franz Kain schon bedenken hatte, er würde die Bühne überhaupt nicht mehr verlassen. Mit seinem Programm „Alderle,Alderle“ bot Franz Kain ein breites Spektrum seiner kabarettistischen Mundart. Von den eignen Erlebnissen auf seiner Baustelle mit Handwerkern quer durch osteuropäischen Sprachen und falsch verlegten Fliesen, vergessenen Leitungen kam ihm des Öfteren ein ungläubiges „Alderle,“Alderle“ über die Lippen, was ihn inspirierte sein Programm so zu benennen. Auch klärte er seine Gäste, über Männer und Baumärkte auf, würde gerne mal lieber eine Nacht im Baumarkt mit Frühstück, zubereitet auf dem neuen Schwenkgrill verbringen, als im Wellnesshotel. Auch ließ er seinen Überlegungen freien Lauf, über den neuen Trent „Boxspringbetten“ und fragte sich, warum man im Alter von der „futonalen Höhe“ von 10 cm auf 100 cm wechselt, vielleicht weil als nächstes der Umzug unter die Erde ansteht. Und weiter ging es um die Dauerbaustellen auf den Autobahnen, bei denen man vergeblich nach einem einzigen Bauarbeiter Ausschau hält und wo man auf die „Bitte haben Sie Verständnis“- Schilder nur mit einem brüllenden „Nein, ich habe keine Verständnis“ reagieren kann. Neben seinen Wortspielereien und bizarren Schlussfolgerungen begeisterte er auch das Publikum mit einer gekonnten Rappeinlage. Ein stürmischer Applaus bekam er am Ende seines Programms und noch lange harrten die LandFrauen auf dem Reisighof aus, um noch die eine oder andere Wortspielerei zu wiederholen. Ein gelungener Abend fand dann doch noch mit einem kleinen Regenschauer sein Ende.

Ingrid Heller

 
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