Wilkommen beim LandFrauenVerband Mannheim

Frauenpower pur! Tradition mit frischem Wind: Aktiv, Innovativ und Zukunftsweisend

Frühjahrstagung mit Spende an "Freezone"

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Der LandFrauenkreisverband Mannheim lud die Ortsvorsitzenden am 17.04.12 zur Frühjahrstagung in Leutershausen ein. Die anwesenden Damen wurden von der 1. Vorsitzenden, Frau Carmen Knauer, herzlich begrüßt. Auch die anwesenden Gäste, Frau Christine Euchner von der Geschäftsstelle Stuttgart, Frau Andrea Schulz, sowie Herr Markus Unterländer, beide von Freezone Mannheim.

Einen Blumenstrauß wurde Frau Andrea Koch überreicht, die neue 1. Vorsitzende in Edingen. Auch Frau Inge Koch, die aus Gesundheitsgründen zurücktreten musste, erhielt einen Blumenstrauß. Frau Knauer bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der ehemaligen 1. Vorsitzenden.

Danach wurde die Spendenübergabe, die dieses Jahr an Freezone ging, überreicht.

Frau Andrea Schulz und Herr Markus Unterländer gaben Einblicke in die Arbeit der Freezone Mannheim: Freezone feiert am 15.05. sein 15-jähriges Bestehen. Freezone wurde 1997 von einer Trägergemeinschaft „Freier Träger“ in Mannheim gegründet und ist eine niedrigschwellige Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die teilweise oder ganz ihren Lebensmittelpunkt auf die Strasse verlegt haben. In der Anlaufstelle in J 7,23 Mannheim steht den Jugendlichen kostenloses Essen und Trinken zur Verfügung, sie können Duschen, die Wäsche waschen und trocknen, sich aus der Kleiderkammer bedienen, Beratungsgespräche mit den MitarbeiterInnen führen und sich über bestehende Jugendhilfemaßnahmen und adäquaten Fachdiensten informieren.
Außerhalb der Öffnungszeiten sind die MitarbeiterInnen in den verschiedenen Szeneorten unterwegs, um Kontakte herzustellen. Es gilt Vertrauen aufzubauen, ihnen individuell Hilfe anzubieten und ihnen „ohne Erwartungen“ zu begegnen. Ziele und Grundsätze der Einrichtung sind, eine Mischung aus einer Komm- und Gehstruktur, welche mit Grundprinzipien wie: Lebenswelt- bzw. Alltagsorientierung, Niederschwelligkeit, akzeptierende Haltung, Freiwilligkeit und Parteilichkeit, Vertraulichkeit und Transparenz und Anonymität  zugesichert wird. Über diese Vorgehensweise soll es gelingen, diese Kinder/Jugendliche und jungen Erwachsenen langfristig zu einem „Einstieg zum Ausstieg“ zu motivieren.

Seit September 2010 gehört die Mannheimer Straßenschule zur Freezone. Sie ist eine Kooperation zwischen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Freezone. Ziel der Straßenschule ist, junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf einen schulexternen Haupt- oder Realschulabschluss vorzubereiten. Ganz stolz erzählte Markus Unterländer, das im Sommer 2011 zwei TeilnehmerInnen der Straßenschule ihren Realschulabschluss und ein Teilnehmer einen Hauptschulabschluss erlangten. Nach ihrem Schulabschluss werden die jungen Menschen weiterhin betreut und durch Bewerbungstraining und Kontakte zum Berufseinstieg unterstützt.

Um den Fortbestand dieser Projekte mit seinen wichtigen Angeboten zu sichern, sucht Freezone Unterstützung und Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Diese Unterstützung ließ ihnen der LandFrauenverband Mannheim anhand einer stattlichen Summe von 6.000 Euro, aus dem Marmeladenverkauf auf dem Weihnachtsmarkt, zukommen. Auch die LandFrauen möchten mit ihrer Unterstützung Zeichen setzen, im Kampf gegen das Desinteresse und die Gleichgültigkeit gegenüber Kindern/ Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf der Straße und ein Stück Zukunft und Perspektive an diejenigen zurück geben, denen man sie genommen hat.

Frau Schulz und Herr Unterländer bedankten sich bei den LandFrauen für diese großzügige Spende und wurden mit großem Applaus für ihre motivierte Arbeit bei Freezone verabschiedet.

Danach berichtete Frau Ingrid Heller über die Vorträge in den Wintermonaten, fragte nach, ob die Auswahl im Themenkatalog gut angekommen ist, welche Vorträge bei den einzelnen Vereinen gebucht wurden und war für neue Vorschläge für das nächste Winterhalbjahr sehr dankbar.

Frau Ilse Lau las den Geschäftsbericht vor, berichtet über stattgefundene Sitzungen, den Verbandstag in Stuttgart, die Spende an die Tafel, über den LandFrauentag auf dem Mannheimer Maimarkt, auf dem Herr Heiner Geissler Gastredner war, über die Herbsttagung mit Landrat Stefan Dallinger und den Ausflug zur Firma alfi. Zum Abschluss hob sie noch einmal die Gemeinsamkeit der LandFrauen hervor und zitierte eine Strophe aus dem LandFrauenlied: „Eingebunden im Verband wirken wir für viele“. Was von den Teilnehmerinnen einstimmig bejaht wurde.

Den Kassenbericht las Frau Sonja Leyghdt vor. Der Bericht der Kassenprüferinnen fiel positiv aus, so dass der Vorstand entlastet werden konnte. Nach der Wahl der neuen Kassenprüferin sprach Frau Christine Euchner vom LandFrauenverband Württemberg-Baden und stellte das neue Bildungsprogramm vor.

Der Einsatzplan für den Mannheimer Maimarkt wurde bekanntgegeben und den betreffenden Ortsvereinen ausgehändigt. Auch wurde noch einmal an „Die größte Tafel“ am 16.06.12 auf den Kapuzinerplanken in Mannheim erinnert. Der Verband bittet von den Ortsvereinen um Kuchenspenden und Hilfe beim Verkauf.

Ein Gedicht über „Freundschaft“, vorgetragen von der 2. Vorsitzenden Frau Karin Reisig, setzte den Schusspunkt.

 
LandFrauen unterwegs am Lago Maggiore

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Es muss wegen dem Frühling gewesen sein, denn am 26.03.12 starteten 33 gutgelaunte LandFrauen zu einer Busfahrt an den Lago Maggiore. Die Fahrt wurde vom LandFrauenkreisverband Mannheim organisiert. Fünf wunderschöne Tage mit einem sehenswerten Programm steigerte ihre Erwartungshaltung.

Die Hinfahrt im Bus war sehr zügig und ohne Stau und bald kam der in der Sonne glitzernde Lago Maggiore in Sicht, der auch Lago Verbano (Langensee) genannt wird. In der Stadt Locarno wurde eine Pause eingelegt, eine Besichtigung der Stadt stand auf dem Programm.

Danach, nach zweistündiger Fahrt an der Küste entlang, erreichten die LandFrauen ihr Ziel: die Stadt Stresa, die ursprünglich eine kleine Bauernsiedlung war und sich am Ende des 19. Jahrhunderts zur Perle des Verbano entwickelte und jetzt zu den berühmtesten Reisezielen des Lago Maggiore zählt. Das direkt an der Promenade gelegene Hotel „Astoria“ wurde für die nächsten Tage ihr Domizil.

Der nächste Tag begann mit einer Bootsfahrt zu den Borromäischen Inseln „Isola Bella“ und „Isola Pescatori“. Auf der „Isola Bella“ wurde unter deutschsprachiger Führung der Palazzo der Familie Borromea besichtigt. Neben vielen schönen Antiquitäten, die in den Räumlichkeiten zu sehen waren und wirklich traumhaften Ausblicken über den See, waren es vor allem die Grotten, die besonders erwähnenswert und auch berühmt sind. Mit prächtigen Ornamenten aus handverlesenen Kieselsteinen verziert und mit maritimen Accessoires dekoriert befinden sich diese kühlen Orte barocker Phantasie im Untergeschoss des Palastes. Einen Höhepunkt bildet natürlich der barocke Garten, in dem weiße Pfauen herumstolzierten. Er gilt als Meisterwerk italienischer Gartenkunst und wurde im 18. Jahrhundert sogar zum Weltwunder gekürt. Auf 10 Terrassen findet man unzählige Statuen, Figuren und  Brunnen, dessen Höhepunkt die Statue von Amor, auf einem Einhorn reitend, gipfelt.

Anschließend wurden sie mit einem Motorboot auf die Isola die Pescatori (Fischerinsel) gefahren. Die Insel der Fischer ist noch die ursprünglichste der Borromäischen Inseln. Sie bietet bis heute den malerischen Anblick eines einfachen Fischerdorfs, mit vielen schönen Winkeln, Treppen und romantischen Durchgängen.

Am dritten Tag stand die Fahrt in die Millionenstadt Mailand auf dem Plan. Am Castello Sforzesa wurden sie von einer deutschsprachigen Fremdenführerin erwartet, die mit ihnen eine Besichtigungstour durch Mailand machte, die am berühmten Mailänder Dom endete.

Am vierten Tag ging die Fahrt zum Lago di Orta, um das kleine, schön gelegene Dorf S. Giulio zu besichtigen. Vom Busparkplatz ging es mit dem Bummelzug in das historische Zentrum der Stadt mit seinen Kirchen und verwinkelten Gassen und schönen Plätzen. Wieder in Stresa angekommen wurden sie mit dem Motorboot auf die gegenüberliegende Seite nach Verbania gefahren.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von einer wunderbar verbrachten Woche, bei der angefangen vom Superwetter bis hin zu den interessant ausgewählten Ausflügen alles stimmte. Auf der Heimfahrt wurde der 1. Vorsitzenden, Frau Carmen Knauer, mit einem kleinen Präsent und viel Applaus für diese schönen Tage in „Bella Italia“ gedankt.

 
LandFrauentag in Reilingen

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Mit Bussen und Fahrgemeinschaften kamen über 400 LandFrauen um gemeinsam den LandFrauentag zu verbringen. Die Kreisvorsitzende, Frau Carmen Knauer, begrüßte herzlich alle Anwesenden, bedankte sich bei der Ortsvorsitzenden von Reilingen, Frau Claudia Geng, für die Organisation und den Reilinger LandFrauen für die große Auswahl der leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Torten.  

Frau Claudia Geng trug nach ihrer Begrüßungsrede ein lustiges Gedicht über die Kaffeetafel vor. Herr Walter Klein, Bürgermeister der Gemeinde Reilingen, sprach seine Grußworte und lobte die Aktivitäten der LandFrauen Reilingen, die immer, wenn es für den Ort etwas zu tun gäbe, präsent seien.
Anschließend sprach die Geschäftsführerin vom Landesverband Baden-Württemberg, Frau Dr. Beate Krieg. Sie stellte das Leitthema der Kampagne 2012/13 vor. „Leben ist mehr wert, Essen schafft Gemeinsamkeit“, dazu lud sie alle Anwesende ein, am 16.06.12 an der längsten Tafel auf den Kapuzinerplanken in Mannheim teilzunehmen. Bevor der Festredner, Herr Landrat Stefan Dallinger, seinen Vortrag hielt, spielte der Musikverein Harmonie Reilingen ein paar sehr schöne Stücke aus seinem bunten Repertoire.
Herr Stefan Dallinger sprach über die Frauen in unserer Gesellschaft, von der Tradition und Moderne, am Beispiel der LandFrauen. Sehr interessiert wurde der Beitrag von den anwesenden LandFrauen aufgenommen, denn Berufstätigkeit und Kindererziehung waren für die LandFrauen selbstverständlich. Sie wussten schon immer, Heim, Kinder und den landwirtschaftlichen Betrieb unter einen Hut zu bringen. Sie hatten keine andere Wahl und keine der anwesenden Frauen würde eine erwerbstätige Mutter als „Rabenmutter“ verurteilen.
In der Pause wurde dann auch über die offengelegten Themen heftig diskutiert.
Danach wurden Gedichte von einer „Frau vom Lande“ vorgetragen. Der Liedermacher Wolfgang Danner spielte auf seiner Gitarre und sang abschließend für die LandFrauen noch ein paar lustige „Reilinger Lieder“.
Die Schlussworte sprach Frau Karin Reisig, unsere stellvertretende Kreisvorsitzende. Mit dem Schlusslied „Wir sind Frauen auf dem Land…“, in dessen Refrain „denn Gemeinsamkeit die macht uns stark“ vorkommt, endete dieser schöne Nachmittag.

 
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